„Die Lage ist ernst. Nehmen Sie sie auch ernst.“ Diesen wichtigen Hinweis gab Bundeskanzlerin Merkel zur Corona-Situation in Deutschland. Mindestens genauso wichtig ist es aber auch, nicht in Panik zu verfallen. Eine Pandemie verlangt von jedem*r Einzelnen Verantwortung zu übernehmen. Das bedeutet Vorsichtsmaßnahmen zu ergreifen, aber auch, auf das eigene Wohlbefinden zu achten, und nicht in Überreaktionen wie Hamsterkäufen zu verfallen. In diesem Blogartikel zeigen wir dir deshalb 5 Wege, wie Du mit Angst vor Corona umgehen kannst.

1. Informiere dich gezielt

Überall wird man mit neuen Informationen zu Corona über-schwemmt. Nicht alles davon ist allerdings wissenschaftlich belegt. Um Panik entgegenzuwirken, solltest Du dich an offizielle Quellen wie die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, das Gesundheitsministerium oder das Robert-Koch Institut halten. Auch in unserem Newsletter “Corona: Wie kann ich helfen?” geben wir Dir regelmäßige Updates über verlässliche Informationsquellen. Hier kannst Du Dich für den Newsletter anmelden. 

Sei vorsichtig bei Social Media Nachrichten. Hier gibt es viele Gerüchte und Fake News. Wie Du diese erkennst, erfährst Du hier.

Schränke bewusst die Zeit ein, die Du jetzt mit Corona-Nachrichten verbringst. Jede Corona-Nachricht löst in Dir Stress und Besorgnis aus? Nimm Dir zum Beispiel vor, Dich nur einmal täglich zu informieren oder setze Dir einen täglichen Zeitrahmen, in dem Du Informationen zu Corona liest.

2. Raus aus der Jogginghose!

Auch wenn deine Firma jetzt im Home-Office arbeitet, hilft es sich trotzdem täglich für die Arbeit anzuziehen. Das bedeutet: Raus aus der Jogginghose! So schaffst Du trotz allem eine Trennung zwischen Berufs- und Privatleben und kannst dich besser auf die Arbeit konzentrieren.

Versuche Alltagsrituale aufrecht zu erhalten und schaffe gegebenenfalls neue Routinen. Einen geregelten Alltag aufrecht zu erhalten, schafft eine gewisse Normalität und Ruhe. Auch wenn die Corona-Pandemie eine gesellschaftliche Ausnahmesituation ist, muss Dein Alltag nicht zur kompletten Ausnahmesituation werden.

Ersetze Aktivitäten, für die Du normal das Haus verlassen müsstest, so gut es geht mit Online-Ressourcen. Tausche zum Beispiel den Besuch im Fitnesstudio durch ein Home-Workout. Verschiedene Apps und Youtube-Videos können dir helfen passende Sport-Übungen für zuhause zu finden. So sind etwa die Yoga und Fitness Apps von Downdog bis April kostenlos verfügbar.

3. Bleibe in Kontakt mit Freunden und Familie

Bleibe per Telefon und Video-Chat im Austausch mit Freunden und Familie. Auch wenn wir direkten Kontakt zu anderen Menschen jetzt vermeiden müssen, ist es wichtig, sich nicht sozial zu isolieren. Sprich mit Freunden und Familie darüber, wie es euch mit der Corona-Situation geht. So könnt ihr euch gegenseitig beruhigen und wertvolle Alltags-Tipps austauschen.

4. Baue Stress ab

Die Corona-Pandemie ist für uns alle eine außergewöhnliche Lage, die uns vor ungewohnte Herausforderungen stellt und Stress verursacht. Dieser Stress kann wiederum Angstgefühle auslösen.Übungen zum Stressabbau helfen Dir deshalb Angst unter Kontrolle zu bekommen.

Sport hilft nachweislich Stress abzubauen. Mache regelmäßige leichte Sportübungen. Auch hier gilt aber: nicht übertreiben! Passe die Übungen an deine momentane Gesundheit und deinen Trainingsstand an. Nutze Apps und Youtube-Videos  um passende Sport-Übungen für zuhause zu finden.

Mittlerweile meditieren auch immer mehr Menschen, um einen bewussten Umgang mit Stress zu finden. Nur fünf Minuten täglich können dir helfen gelassener zu werden. Nimm dir vor mit einer Meditation in den Tag zu starten. Oder Du nutzt die Meditation, um vor dem Schlafen gehen zur Ruhe zu kommen. Dabei helfen können Dir auch Mediationsapps, die während der Coronakrise sogar teilweise gratis verfügbar sind, etwa Calm oder Headspace.

Wenn du merkst, dass Du besonders unter Stress stehst, ist es sinnvoll eine kurze Pause zu nehmen bevor Du etwas tust oder eine Entscheidung triffst. Hier können Atemübungen helfen. Beruhige Dich, indem Du kurz Abstand von der Situation nimmst und mehrmals langsam tief einatmest. Konzentriere Dich dabei voll auf deinen Atem und distanziere Dich von den Gedanken und Gefühlen, die die Situation in Dir auslöst. Diese Übung kann Dir helfen wieder einen klaren Kopf zu bekommen. Sie ist besonders effektiv, wenn Du sie mehrmals geübt hast.

5. Frage nach Hilfe

Wenn Dir Angst und andere negative Gefühle zu schaffen machen, kannst Du dir professionelle Hilfe holen. Das ist für Dich vielleicht ein mutiger Schritt, aber mit Sicherheit eine Entscheidung, die Dich voran bringt, und die Du nicht bereuen wirst.

Melde dich zum Beispiel bei der Telefonseelsorge:
Tel.: 0800/111 0 111
oder Tel.: 0800/111 0 222

Darüber hinaus gibt es viele Hotlines, die Dich bei Unsicherheiten speziell zu Corona-Themen beraten können. Ansprechpartner findest Du zum Beispiel in dieser Liste vom Gesundheitsministerium.

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