Start-up, das heißt Kicker im großen Office, viele Pflanzen, alle Mitarbeiter sitzen auf Hüpfbällen und es gibt eine Masseurin. Oder so meine Vorstellung von einem Start-up. Zugegeben, im MACHWERK steht ein Kicker und auf Fensterbretter und an von Säulen hängen Pflanzen. Doch Hüpfbälle gibt es hier nicht. Dafür jede Menge Gelächter und angenehme Atmosphäre. In diese möchte ich euch nun mitnehmen, vom morgendlichen Kaffeekochen bis hin zur Abschlussrunde mit dem Abendbier.

Bei GoVolunteer ist kein Tag der Gleiche. Geprägt von Abwechslung  gehe ich jeden Morgen mit schwungvollem Schritt und einem Lächeln im Gesicht, zu Arbeit.

Der frühe Vogel fängt den Wurm

Für mich beginnt der Tag um 8:30 im MACHWERK, dem Social Co-Working-Space von GoVolunteer.

Ich bin so früh zwar als erste von Govolunteer im Office. Trotzdem bin ich in unserem Co-Working-Space nicht alleine.

Die Mitarbeiter des Europäischen Jugendparlaments in Deutschland bereiten sich mit mir auf den Tag vor. Dennoch ist es noch still im Office, denn das normale Tagesgeschäft beginnt bei den meisten erst um 10 Uhr.

Begleitet von Vogelzwitschern beginne ich den großen Raum zu erleuchten, stelle die Heizung an und kümmere mich um die Sucht der Kaffeejunkies.

Die ruhigen Stunden nutzte ich meist, um in Ruhe die Job-E-Mails zu bearbeiten. Das bietet mir eine solide Grundlage, um in den Tag zu starten.

Während ich Interessenten antworte und mit ihnen Vorstellungsgespräche ausmache und unser internes Tracking update, schreitet die Uhr Richtung Check-In-Call.

Alle sammeln sich zum Abgleichen

Pünktlich kurz vor neun erinnert mich mein Wecker daran, mich in unsere Telefonkonferenz einzuwählen.

Am Anfang hat mich das Konzept davon ziemlich gegruselt. Es wirkte alles so offiziell und streng.  Das stellte sich aber als falsch heraus. Trotzdem bekomme ich immer noch einen nervösen Adrenalinstoß, wenn ich die Agenda meines Teams für den Tag erzählen muss.

Zwischen 10 und 11 Uhr  füllt sich das Office, nicht nur mit GoVolunteer Kollegin*innen, sondern auch Mitarbeiter der anderen Unternehmen des Co-Working–Spaces. Zusammen mit den anderen Praktikant*innen gehen wir unser tägliches Abenteuer an.

Da ich im HR Team bin, ist ein großer Teil meines Alltags mit Recruiting und Onboarding neuer Teammitglieder gefüllt. Wir erstellen Excell-Tabellen für effizientes Recruiting, recherchieren, analysieren und strukturieren.

Jedoch habe ich auch Aufgaben außerhalb des Team Developments. Dies ist der Fall, da wir immer Aufgaben aus anderen Teams übernehmen können. So bin ich Teil eines Teams, dass sich um den Hautfarben-Buntstifte Instagram Account kümmert!

Dort kann ich meine neu gefundene Begeisterung für Excell vollständig ausleben, um z.Bsp. Tracking Prozesse für unseren Kontakt mit Influencern aufzustellen und falls bereits vorhanden zu optimieren. Von Drop-Down Menüs erstellen, die sich mit Farbe füllen, bis zu WennFehler Filter, habe ich in den vergangenen Wochen vieles lieben gelernt. Und wem das alles chinesisch oder spanisch vorkommt, keine Sorge! So ging es mir auch, bis mich die Zahlenmanie gepackt hat, nun bekommt man mich nur noch selten aus den Tabellen, so verliebt habe ich mich.

Voller Daten auf dem Laptop vergesse ich manchmal den Menschen hinter diesen Zahlen. Umso schöner sind unsere gemeinsamen Team-Lunches. Dort spürt man unser immer wieder angepriesenen Team-Spirit.

Denn Dienstag ziehen wir alle gemeinsam los, um außerhalb Essen zu gehen. Dort entfalten sich außerhalb ebenso interessante Gespräche wie bei dem gemeinsamen Lunch auf der Team-Couch.  Je nach Quantität des Lunches ist jedoch der Verdauungsspaziergang danach zum Office durchaus angenehm.

Ich bitte um Feedback, aber mit Struktur!

Mit Stärkung im Magen wird am Nachmittag der Bürohund nochmals gekuschelt und aufgetankt mit Energie und Liebe lässt es sich viel besser arbeiten.

Die Feedbackmeetings prägen unsere Bürogemeinschaft sehr. Es wird aktive Feedbackkultur betrieben, die definitiv zur Transparenz der Stimmung jedes Einzelnen beitragen.

Neben wöchentlichen Meetings innerhalb der Teams gibt es freitags immer ein größeres.

Die Teammeetings sind auch für alle offen, so wird Cross-Team Unterstützung möglich, und ich kann zum Beispiel diesen Blog Artikel schreiben, obwohl dies eigentlich nicht Teil des HR Bereichs ist.

Da GoVolunteer ein kleiner gemeinnütziger Verein ist, ist der Zusammenhalt innerhalb des Teams wahrlich enorm. Wir unterstützten uns gegenseitig. So ist jede*r im Team mindestens einmal Teil eines Insta-Post gewesen! Bestehen Probleme, fällt es hier nicht auf taube Ohren. Wir versuchen die betroffene Person zu empowern,sie zu stärken und ihr mehr Kraft zu geben. Immerhin sind wir ein Team und wir halten zusammen.

Um uns als Team fortzubilden, führen wir alle 1 ½ Monate eine Feedbackrunde, wo wir uns in kleineren Gruppen zusammensetzten. Diese Arbeitsgruppen arbeiten dann aus, was bei Ihnen gut lief, aber auch, was sie sich noch besser wünschen würden.

Es liegt dann an mir, dies auszuwerten und auch die Schritte zu unternehmen sie umzusetzen. So entwickeln wir uns gegenseitig aktiv fort.

Meiner Meinung nach ist das ein großer Teil dessen, warum ich am morgen gerne so früh hier bin.

Ich fühle mich einfach angenommen und vor allem angekommen.

Du willst auch gerne bei einem so tollen Team dabei sein und dadurch soziale Projekte unterstützten? Dann schau doch mal auf unserer Webseite vorbei! Wir suchen immer nach Praktiant*innen.

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Über den Autor

Michele engagiert sich an vier Tagen in der Woche ehrenamtlich im Human-Resources-Team bei GoVolunteer.