Hier informieren wir Dich tagesaktuell über Hilfsinitiativen, die in der Coronakrise Unterstützer*innen suchen. Unser Newsletter “Corona: Wie kann ich helfen?” liefert Dir regelmäßige Updates.

Unterstütze bei sozialer Benachteiligung

Es gibt einige Menschen, die die Corona Pandemie besonders stark getroffen hat. So zum Beispiel obdachlose Menschen, für die #stayhome, keine Möglichkeit ist. Gerade jetzt ist es wichtig unseren Mitmenschen zu helfen und die Pandemie gemeinsam zu überstehen.

  • Die deutschen Tafeln sind systemrelevant. Infolge der Corona-Pandemie nimmt die Anzahl an Bedürftigen in Deutschland stetig zu. Eine gegenläufige Entwicklung gibt es leider bei den Lebensmittelspenden z. B. aufgrund von ausfallenden Veranstaltungen. Hinzu kommt, dass 90 Prozent der ca. 60.000 freiwilligen Helfer*innen der Tafel zur Risikogruppe der Covid-19 Erkrankung gehören. 
  • Um auch jetzt in der zweiten Welle die 1,65 Millionen Tafel-Kund*innen nicht alleine zu lassen, ist die Solidarität aller gefragt: Insbesondere jüngere Menschen können die kurzfristig auftretende Lücke im Ehrenamt schließen.  Hilf den Tafeln bei der Lieferung oder beim Packen von Lebensmitteln. Außerdem kannst Du überschüssige Lebensmittel spenden und so Menschen in Not unterstützen. Finde hier die Tafel in Deiner Nähe.

Obdachlose Menschen sind von der Coronakrise schwer betroffen. Hilfsangebote und typische Anlaufstellen fallen immer häufiger weg. Die Berliner Stadtmission sucht dringend freiwillige Unterstützung in einer Notunterkunft für die kalten Wintermonate sowie zur Essensausgabe in der Unterkunft zur Anspruchsklärung. . Wie Du Geld, Lebensmittel und Schlafplätze für Obdachlose deutschlandweit spenden kannst, erfährst Du hier.

Kultür Potsdam verteilt normalerweise Tickets für Kulturveranstaltungen an Menschen mit geringem Einkommen. In der Coronakrise  freuen sie sich über Kartenspenden für Online-Veranstaltungen. Egal ob für Konzerte, Theaterstücke oder Kochkurse. Die Möglichkeiten sind unendlich. Dadurch ermöglichst Du Menschen am kulturellen und sozialen Leben teilzuhaben.

Hilf gegen Einsamkeit und Trauer

Während der Corona Pandemie ist es für ältere, alleinlebende und neu hier angekommene Menschen alles andere als schön, so viel Zeit alleine verbringen zu müssen. Dasselbe gilt auch für Trauernde. Du kannst etwas dagegen tun!

Die UFA-Fabrik in Berlin, AWO-Seniorenheime in Halle, Stift und Papier, Brieftaubenaktion und der Caritasverband Brilon e.V. sammeln Briefe, Postkarten und selbstgemalte Bilder und verschicken sie an diejenigen, die jetzt ganz besonders mit der Einsamkeit zu kämpfen haben.

Auch per Telefon kannst Du vor Vereinsamung schützen!  Schließe durch die Telefonengel-Aktion von Retla e.V. Telefonfreundschaften mit älteren Menschen. Die Malteser in Berlin suchen Ehrenamtliche, die einsamen Mitmenschen am Telefon Mut machen. Falls Du isoliert lebende Frauen in Hamburg mit Flucht- oder Migrationsbiografie telefonisch unterstützen willst, kannst Du Dich beim Projekt Women Boost melden.

  • Bring Senior*innen auf ihren Balkonen zum Tanzen. Trotz der Lockerungen: Senior*innen gehören nach wie vor zur Risikogruppe und sollten Kontakte zu Anderen weiterhin meiden. Deshalb können viele ältere Menschen Hobbys wie Turnen oder Singen nicht nachgehen. Das kann einsam machen! Ein Seniorenzentrum in Kaiserslautern sucht deshalb Balkonanimateur*innen, die mit genügend Sicherheitsabstand und ganz viel positiver Energie die Senior*innen für Aktivitäten auf dem Balkon begeistern.
  • Verteile Informationsflyer an einsame Senior*innen in Deinem Haus oder in Deiner Familie und mach sie auf das Soforthilfetelefon und den Freundschaftsdienst von Silbernetz e.V. aufmerksam – die Nummer für vereinsamte oder isolierte ältere Menschen.
  • Hilf gemeinsam mit dem Freunde alter Menschen e.V. durch eine Besuchspartnerschaft in Berlin, Hamburg, Köln oder Frankfurt a. M. einsamen Senior*innen wieder Lebensfreude zu verspüren. Aufgrund der aktuellen Situation werden dabei selbstverständlich die geltenden Hygieneregeln beachtet sowie jeweils individuell das Erkrankungsrisiko abgeschätzt.
  • Integration funktioniert über´s Kennenlernen, was in Quarantäne-Zeiten unmöglich scheint. Über den Tellerrand e.V. bietet eine Lösung: Der Verein lädt Menschen mit und ohne Fluchterfahrung zum gemeinsamen Kochen und Abendessen via Videocall ein. Hier kannst Du mitmachen.
  • Persönliche Begegnungen und kultureller Austausch sind wichtig für ein tolerantes Miteinander. In Zeiten von Social Distancing kommt das jedoch zu kurz. Das Projekt InteraXion will etwas dagegen tun: Mit digitalen Formaten zu Themen wie Märchen, Technik oder gemeinsamen Abendessen bringt InteraXion Menschen online zusammen. Wenn Du Lust hast teilzunehmen oder sogar eine Idee für die nächste Woche hast, melde Dich beim digitalen Sprachcafé.

Bestelle und bemale Packsets und hilf Trauernden durch die liebevolle Gestaltung und individuelle Befüllung ihre Trauer zuzulassen. Versende Deine fertige Box direkt an Menschen, die tröstende Worte ganz besonders gebrauchen können, oder bring sie alternativ zu einem regionalen Partner der gemeinnützigen Organisation Balduins Box.

Stütze Menschen in medizinischen Berufen

Wir sind auf Menschen wie Ärzt*innen, Pfleger*innen, Apotheker*innen, Physiotherapeut*innen und viele weitere Menschen in medizinischen Berufen angewiesen. Vor allem jetzt während der Corona-Pandemie. Wir zeigen Dir Deine Möglichkeiten, um diese besonderen Menschen zu entlasten oder einfach mal “Danke!” zu sagen

Die Coronakrise und die zweite Welle stellen das Gesundheitssystem vor große Herausforderungen. Ein erneut rasanter Anstieg an Covid-19 erkrankten Personen kann das Gesundheitssystem überfordern. Daher ist eine Entlastung des medizinischen Personals jetzt dringend gefragt. Wir zeigen dir hier, wie Du mit und ohne medizinische Erfahrung unterstützen kannst.

Schutzausrüstung ist derzeit ebenso Mangelware wie Klopapier und Desinfektionsmittel – aber äußerst wichtig für den sicheren Umgang mit Corona-Patienten. Um Helfende zu schützen, stellt die 3D-Druck-Szene jetzt dringend benötigte Schutzausrüstung her. Durch #MakersVsVirus oder Help4Helpers kannst Du dabei helfen, die fertigen Produkte zu verteilen und somit Helfende schützen.

Unterrichte und Berate

Wissen und Lehre sind wichtige Bauteile unserer Gesellschaft. Leider hat nicht jeder Mensch Zugang dazu. Während Corona fallen für viele Menschen die Lernmöglichkeiten weg. Wir zeigen Dir, wie Du helfen kannst.

Die Plattform 2gather.jetzt vernetzt Experten mit kleinen Unternehmen und Freiberufler*innen. So erhalten diese Unterstützung beim Umgang mit den wirtschaftlichen Herausforderungen der Coronakrise. Gesucht werden zum Beispiel (Rechts-) Berater*innen und Coaches.

Hilf digital

Engagiere Dich digital, denn in Zeiten von social distancing ist es wichtig weiterhin Hilfe zu leisten. Du kannst Dich auch  von Zuhause aus und ortsunabhängig engagieren.

  • Auch der öffentliche Sektor steht durch die Coronakrise vor einer großen Herausforderung: Es muss digital nachgerüstet werden. Besonders auf Kommunal- und Kreisebene fehlt es jedoch an fachkundiger Unterstützung. Die Initiative  Digital Response Deutschland vermittelt deshalb Technologie-Experten an den öffentlichen Sektor. Du kannst programmieren, designen oder hast andere Tech-Fähigkeiten? Dann melde Dich hier
  • Die Aktion #letmebesafe – jedem Obdachlosen ein Zuhause ruft dazu auf ein Selfie mit einem selbstgebasteltem Schild zum Thema „Recht auf Wohnen“ zu machen um für das Anliegen der Obdachlosen zu sensibilisieren.
  • Hilf beim Aufbau eines Onlinesprachcafés für Geflüchtete in Gemeinschaftsunterkünften. 
  • Freude verbreiten kann so einfach sein! Mit der Aktion Digitale Brieftaube kannst Du einen Brief schreiben oder malen, musst nur ein Foto davon machen und schon wird Dein Brief an Senior*innen verteilt.

Digitale Nachbarschaftsplattformen verbinden Menschen, die helfen wollen, mit Menschen, die Hilfe brauchen. Das Problem: Ältere Hilfsbedürftige werden durch das Internet selten erreicht. Hier erfährst Du alles rund um digitale Nachbarschaftsplattformen und Nachbarschaftshilfe per Telefon besonders für Menschen ohne Internet.

In Corona-Zeiten müssen viele soziale Organisationen plötzlich von 0 auf 100 ins digitale Arbeiten kommen. Als Digital-Trainer bringst Du sozialen Projekten wichtige Tools näher. „Expert*in“ musst Du hierfür nicht sein – es reicht, wenn Du selbst Erfahrungen gesammelt hast.

Weitere Engagementmöglichkeiten

Du hast Deine freie Zeit genutzt, um Klamotten auszusortieren, aber weißt nicht, wohin damit? Platz schaffen mit Herz kauft Dir Deine alte Kleidung ab – per kostenlosem Versand! Doch anstatt Deine Kontonummer anzugeben, wählst Du eine gemeinnützige Organisation aus, an die der Wert Deiner Kleidung gespendet wird.

Gruppenkurse für Menschen mit rheumatischen Erkrankungen können zur Zeit aufgrund der Kontaktbeschränkungen nicht im normalen Rahmen stattfinden. Du kannst jetzt dabei mithelfen, die Wiedereröffnung des Rheuma-Liga-Berlin-Gesundheitszentrums zu organisieren.

Die seit dem 27.04. geltende Maskenpflicht wurde kürzlich von der Regierung nochmals in einigen Bundesländern verschärft, um die steigenden Infektionszahlen mit dem Coronavirus zu bremsen.  Doch die Masken sind knapp – nicht nur in Deutschland. Deshalb haben wir Dir hier eine Übersicht erstellt, wie Du bei der Versorgung mit den Schutzmasken helfen kannst.

Spenden- & Petitionen findest Du in der Kategorie „Sofort helfen

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