Beim ADFC gibt es einen Raum für aktive Frauen, Trans und Inter, die sich für die Mobilitätswende einsetzen wollen. Das Frauen*netzwerk bringt alle zusammen, die für verkehrspolitische Forderungen einstehen. Was das Frauen*netzwerk macht und wie man sich dort einbringen kann, erzählt uns Antonija, eine Freiwillige vom ADFC Berlin.

Was ist das Frauen*Netzwerk?

Unser Frauen*netzwerk ist ein Anlaufpunkt für Frauen, die fahrradpolitisch aktiv sein möchten, die sich aber in den bestehenden ADFC Angeboten nicht wohl fühlen. Wir treffen uns jeden dritten Montag im Monat um 18:30 Uhr im ADFC Velokiez. Die Treffen sind auch offen für alle, die sich als Trans oder Inter definieren. Wir wollen Frauen motivieren und unterstützen, aktiv zu werden. Wir wollen uns einmischen in die verkehrspolitischen Debatten in unserer Stadt und wir wollen zeigen, dass Fahrrad-Aktivismus Spaß machen und gleichzeitig etwas bewegen kann.

Wie kam die Idee für das Frauen*netzwerk zustande?

Die Idee dazu kam von unserer ehemaligen Referentin für Aktionen, die sich nicht damit abfinden wollte, dass so wenige Frauen in den ADFC-Stadtteilgruppen, unter den Tourenleiter*innen, den Fachreferent*innen und im Vorstand sind. Inspiration kam dann aus dem Landesverband NRW, wo sich das erste Frauen*netzwerk zusammengeschlossen hat. Diesem Beispiel ist der ADFC Berlin im Frühling 2018 gefolgt.

Wir haben in den vergangenen 1,5 Jahren schon ein Argumentationstraining, eine Fahrradtour und Filmabende organisiert, beim Parking Day einen Parkplatz besetzt und eine wahnsinnig inspirierende Podiumsdiskussion auf die Beine gestellt und organisieren mit Garage10 zusammen eine Frauenfahrradschule. Im Moment planen wir unsere Aktion für den diesjährigen Parking Day am 20. September 2019. Außerdem wollen wir unsere verkehrspolitischen Forderungen ausformulieren.

Das Tolle am Frauen*netzwerk ist, dass wir von unseren unterschiedlichen Charakteren und Fähigkeiten profitieren, und zugleich durch unser gemeinsames Ziel als Radfahrerinnen geeint sind, die nicht warten wollen, bis die Mobilitätswende vom Himmel fällt.

Warum engagierst Du Dich beim ADFC?

Als leidenschaftliche Radfahrerin in Berlin war ich von dem Erfolg des Volksentscheids „Fahrrad“ begeistert und beflügelt. Irgendwann wollte ich meine Leidenschaft dann von der Straße mit in eine Gruppe bringen, die sich für Radfahrende in Berlin einsetzt. Dass es gerade der ADFC geworden ist, liegt am Frauen*netzwerk!

Wer kann sich bei Euch einbringen?

Wir heißen alle, die sich in Sachen Fahrrad einbringen wollen, willkommen und schätzen jedes Engagement wert! Der ADFC ist offen für alle, die mal reinschnuppern wollen oder sich von vorneherein nur über einen begrenzten Zeitraum einbringen können. Und natürlich auch all jene, die sich langfristig in Sachen Mobilitätswende einsetzen wollen.

Über govolunteer.com findet ihr mehr Infos und könnt uns direkt anschreiben!

Warte nicht, bis die Mobilitätswende vom Himmel fällt und mach mit!

Engagiere Dich jetzt beim ADFC Berlin!