Vielleicht habt Ihr es schon mitbekommen: Mit dem „Ausgezeichneten-Engagement“-Siegel zeichnen wir soziale Projekte aus, die vorbildliche Arbeit mit freiwilligen Helfer*innen leisten. Zu diesen Projekten zählt auch InteraXion. Mit Ihnen haben wir ein Interview durchgeführt, um Dir zu zeigen, warum ein Ehrenamt dort so viel Spaß macht! Auch in der Corona-Krise ist ein Engagement bei InteraXion möglich, so veranstalten sie jetzt nämlich ein digitales Sprachcafé.

Erzählt uns kurz über Eure Organisation. Was macht Ihr? Wie viele freiwillige Helfer*innen engagieren sich bei Euch?

InteraXion ist das bezirkliche Willkommensbüro und eine Wohnraumberatung für Treptow-Köpenicker*innen mit Migrations- und Fluchterfahrung. Neben der Beratung und Organisation verschiedener Veranstaltungen in Kooperation mit anderen Projekten erstellen wir Handreichungen rund um das Thema Wohnen. Zudem haben wir einen Newsletter und vernetzen Nachbar:innen auch online bei Facebook, Instagram und nebenan.de. In den verschiedenen Formaten, die wir fast ausschließlich in Kooperation mit anderen Projekten und Organisationen durchführen, arbeiten ca. 50 Personen regelmäßig oder punktuell. Hier seht ihr Fotos von unserer Arbeit.

Was kann man als Helfer*in bei Euch machen?

Wir bieten ganz unterschiedliche Möglichkeiten an, sich einzubringen: sei es beim Frauentreff oder dem Sprachcafé auf dem Campus Kiezspindel in Spindlersfeld.  Bei den Koch- und Nachbarschaftsevents mit “Über den Tellerrand” in Schöneweide. Oder zum Beispiel bei Festen, mit Übersetzungen und unserem Magazin RawafedZusammenfluss.

Durch die Kontaktbeschränkungen während der Corona-Krise sind auch wir auf digitale Formate angewiesen. Deshalb haben wir das digitale Sprachcafé ins Leben gerufen. Zusammen mit vielen anderen Projekten bieten wir zu einer Vielfalt von Themen verschiedene kleine Webinare und Beiträge an, die über Zoom stattfinden. Jede Woche gibt es einen neuen Stundenplan. Bei der Organisation dieses digitalen Sprachcafés suchen wir jetzt Unterstützung!

Was ist für Euch der Schlüssel zu guter Kommunikation mit freiwilligen Helfer*innen?

Freiwillige Unterstützer*innen kommunizieren auf vielen verschiedenen Wegen. Es ist wichtig zu schauen, welcher für sie am besten passt. Es ist uns wichtig, für alle Anliegen (kleine und große) auf unkompliziertem Wege erreichbar zu sein und gemeinsam eine Lösung zu finden.

Was sind Eure nächsten Projekte?

Treptow-Köpenick wandelt sich. Immer mehr Menschen mit eigener Migrations- und Fluchterfahrung ziehen hierher – mit diversen Biographien. Wir möchten ihre Perspektiven sichtbar(er) machen. Wer uns beim Sammeln der 52 Geschichten helfen möchte, ist herzlich eingeladen. Schreibt uns einfach – auch wenn ihr von euch erzählen möchtet: interaxion@offensiv91.de

Treptow-Köpenick wandelt sich. Immer mehr Menschen mit eigener Migrations- und Fluchterfahrung ziehen hierher – mit diversen Biographien. Wir möchten ihre Perspektiven sichtbar(er) machen. Wer uns beim Sammeln der 52 Geschichten helfen möchte, ist herzlich eingeladen. Schreibt uns einfach – auch wenn ihr von euch erzählen möchtet: interaxion@offensiv91.de

Wieso sollte ein Ehrenamt jeden interessieren?

Gesellschaft lebt davon, dass wir uns in sie einbringen. Dafür brauchen wir aber auch Räume, die inklusiv sind, also für alle einladend. Darin versuchen wir mit jedem Tag besser zu werden. Wenn ihr uns in diesem Prozess unterstützen und gemeinsam den Bezirk gestalten wollt, seid ihr herzlich willkommen! 

Starte jetzt dein Engagement bei interaXion