Mit dem „Ausgezeichneten-Engagement“-Siegel zeichnen wir jedes Jahr soziale Projekte aus, die vorbildliche Arbeit mit freiwilligen Helfer*innen leisten. Zu diesen Projekten zählt auch PROVIEH e.V. Wir haben das tolle Team vom PROVIEH in einem Interview gefragt, was ausgezeichnetes Engagement für sie ausmacht und warum ein Engagement beim PROVIEH für jeden interessant ist.

Erzählt uns kurz über Eure Organisation. Was macht Ihr? Wie viele freiwillige Helfer*innen engagieren sich bei Euch?

PROVIEH e.V. ist ein Tierschutzverein, der sich für verbesserte Haltungsbedingungen von Nutztieren einsetzt. Wir fordert eine artgemäße, wertschätzende und umweltschonende Tierhaltung. Um dies zu erreichen, setzen wir uns mit beteiligten Akteuren aus Politik, Landwirtschaft und Handel zusammen und erarbeiten Konzepte und Projekte zur Verbesserung der Haltungsbedingungen von Nutztieren. Außerdem leisten wir Verbraucheraufklärung und machen die Öffentlichkeit auf das Thema aufmerksam. Bei unserer Arbeit unterstützen uns ca. 60 Ehrenamtliche deutschlandweit.

Was kann man als Helfer*in bei Euch machen?

Unsere Ehrenamtlichen engagieren sich in unterschiedlichen Bereichen und in unterschiedlicher Intensität. In erster Linie unterstützen sie unsere Öffentlichkeitsarbeit. Sie machen Verbraucher auf Probleme in der industriellen Nutztierhaltung aufmerksam und zeigen Alternativen auf. Sie organisieren beispielsweise Infostände auf Stadtfesten, Märkten und Messen, sie planen Seminare mit Vorträgen, nehmen an Demonstrationen teil oder organisieren Hofbesichtigungen.

Wieso sollte ein Ehrenamt jeden interessieren?

Bei einer ehrenamtlichen Tätigkeit lernt man viel Neues. Es bietet neben dem eigenen Beruf die Möglichkeit, neue Tätigkeitsfelder kennenzulernen und die eigenen Kenntnisse zu erweitern. Man trifft auf Gleichgesinnte, die die eigenen Interessen teilen und für die gleichen Werte kämpfen. Zusammen mit der Gruppe lassen sich viele tolle Aktionen auf die Beine stellen. Somit gibt die ehrenamtliche Arbeit jedem einzelnen die Möglichkeit, selbst aktiv zu werden und zu Veränderungen beizutragen.

Was ist für Euch der Schlüssel zu guter Kommunikation mit freiwilligen Helfer*innen?

Der persönliche und kontinuierliche Austausch ist sehr wichtig. Da wir deutschlandweit agieren, versuche ich als Aktivenbetreuerin die aktiven Gruppen regelmäßig zu besuchen und auch den Austausch untereinander zu ermöglichen. Wir legen Wert darauf, uns regelmäßig auszutauschen und über geplante Aktionen oder auch Probleme zu sprechen. Dabei ist Offenheit, Ehrlichkeit und eine Kommunikation auf Augenhöhe wichtig. Außerdem möchten wir ermöglichen, dass sich die Ehrenamtlichen mit ihren Ideen einbringen können.

Wie arbeitet Ihr zielorientiert und gebt den Helfer*innen gleichzeitig die Möglichkeit sich flexibel zu engagieren?

Wir haben einen Leitfaden, welche Aufgaben unsere Regionalgruppen übernehmen und haben für die Regionalgruppen oft einige feste Termine im Jahr, die wir als Vorschlag in die Gruppe geben bzw. die sich über die Jahre etabliert haben. So haben die Ehrenamtlichen einen Rahmenplan, der den Ablauf grundsätzlich strukturiert. Ich ermuntere aber alle Freiwilligen darüber hinaus immer dazu, sich mit eigenen Ideen und Aktionen einzubringen und Kontakte zu knüpfen. Darüber kommen viele tolle Projekte zustande.

Starte jetzt dein Engagement bei PROVIEH e.V.