Auch während des Lock-Downs kannst Du Dich engagieren: Ganz einfach online! Spende Geld, unterzeichne Petitionen oder schenk ein wenig Deiner Zeit. Gerade während Corona ist Solidarität und Nächstenliebe angesagt. Wir zeigen Dir verschiedene Wege für Dein digitales Engagement.

Digital engagieren

Bei dem Begriff “spenden” kommt Dir der Gedanke: Du hast selbst nicht viel zu geben, möchtest aber trotzdem helfen? Ein kleiner Teil Deiner Zeit eignet sich auch hervorragend als Spende. Ob in Sprachtandems, als #digitalebrieftaube oder als Unterzeichner*in für Petitionen – alles Dinge, die Spaß machen. Zudem kosten sie nicht mehr, als ein wenig Deiner Zeit.

  • Unterzeichne für Kältehilfe. Derzeit stehen viele Hotels, Hostels und Co. leer. Durch die Petition sollen diese geöffnet werden. Somit sollen obdachlose Menschen nicht nur vor der Kälte sondern auch vor einer Ansteckung mit dem Virus geschützt werden.
  • Unterzeichne #LeaveNoOneBehind. Die schockierenden Ereignisse in Moria haben viele zum Helfen motiviert. Doch die Situation hat sich weder für die ehemaligen Bewohner*innen Morias geändert, noch für die Menschen in anderen Lagern an den EU-Außengrenzen! Mit der Petition #LeaveNoOneBehind können wir gemeinsam gegen die Ungerechtigkeit vorgehen.
  • Unterzeichne für Künstler und Co. Die meisten Künstler*innen und Freiberufler*innen haben aufgrund der aktuellen Situation kein Einkommen. Zusätzlich sind die Corona Soforthilfen beschränkt – das wollen sie ändern. Unterstütze sie mit Deiner Unterschrift.
  • Unterstütze Frauen mit Sprachbarriere. Aufgrund der aktuellen Situation kann fehlende Sprachkenntnis zu noch mehr Verunsicherung führen. Vor allem in Bezug auf vertrauenswürdige Informationen. Das Projekt Women Boost bietet Frauen telefonische Unterstützung in verschiedenen Sprachen an. So kannst Du ganz einfach von Zuhause aus helfen. 
  • Übersetze bei medizinischen Notfallsituationen. Gerade wenn es um die Gesundheit geht, ist es wichtig, den Arzt zu verstehen. Triaphon sorgt dafür, dass auch Menschen, die nicht-deutschsprachig sind, verstehen können, was mit ihnen passiert. Hilf ganz einfach übers Telefon – von überall.

Spenden: Gib das was Du geben kannst

Durch eine kleine Spende kannst Du schon einiges bewirken. Ob Gutscheine oder Lebensmittelmarken. Auch Sachspenden können oft mehr bewirken als gedacht. Alte Kuscheltiere für Kinder oder zu klein gewordene Kleidung für obdachlose Menschen. Anstatt alte Dinge weg zu werfen, ist es doch um einiges schöner, wenn man jemandem damit eine Freude bereiten kann. Hilf jetzt mit, um vor allem denjenigen zu helfen, die sich nicht selbst helfen können.

  • Spende Geld für wohnungslose Menschen. Den Menschen ohne festen Wohnsitz fehlt es nicht nur an Grundversorgung, sondern auch an geeignetem Infektionsschutz. Die Bahnhofsmissionen sorgen dafür, dass diese trotz Corona, Beratungen und das Nötigste zum Leben erhalten.  
  • Ermögliche Wocheneinkäufe für Obdachlose. Die KARUNA Sozialgenossenschaft betreibt seit September 2020 einen kleinen Lebensmittelladen. Mit Deiner Spende ermöglichst Du obdachlosen Menschen kostenlose Einkäufe und somit ein Stück Selbstbestimmung.
  • Mach mit für Nothilfe-Päckchen. Durch die Spenden werden von #NothilfeBerlin nicht nur Nahrungsmittelpakete, sondern auch Schutzmaßnahmen, wie bspw. Mundmasken, finanziert.
  • Unterstütze Obdachlose. Als ehemaliger Obdachloser, setzt sich André Hoek nun für deren Wohl ein. Hilf mit Deiner Spende, die Menschen zumindest mit dem Nötigsten zu versorgen.
  • Sorge für genügend Essenspakete. Bei dem Projekt #soliküche kannst Du Mahlzeiten für obdachlose Menschen kaufen und gleichzeitig lokale Restaurants unterstützen. Das Speisekombinat in Berlin Mitte und Kitchen Guerilla in Hamburg kocht für nur 7€ Essenspakete. Diese werden dann über lokale Initiativen an obdachlose Menschen und Bedürftige weitergegeben.
  • Schenke obdachlosen Menschen Sicherheit. Der Wir packen’s an e.V. schickt mit Hilfe Deiner Spende volle Hilfe-Trucks nach Griechenland – #WirMachenDenTruckVoll. Sie verschaffen sich Gehör in der Öffentlichkeit – #WirSindLaut. Sie unterstützen Geflüchtete nicht nur finanziell, sondern auch medizinisch – #WirSchenkenSicherheit.
  • Spende Sachen für wohnungslose Menschen. Für Menschen ohne festen Wohnsitz ist es noch schwieriger geeignete Maßnahmen zum Schutz ihrer Gesundheit aufzutreiben. Sei es warme Winterkleidung oder einen Mundschutz. Die Bahnhofsmissionen sorgen dafür, dass Deine Sachspenden fair verteilt werden. Damit wollen sie so vielen Menschen wie möglich helfen.
  • Hilf aus, mit dem was du hast. Die Berliner Stadtmission nimmt auch weiterhin Kleider- und Lebensmittelspenden an, um diese an Bedürftige zu verteilen.

Weitere Engagementmöglichkeiten

  • Mach mit bei #letmebesafe. Sie wollen verdeutlichen das #stayhome für obdachlose Menschen nicht funktioniert. Stattdessen zählt vielmehr das #letmebesafe – denn Wohnen ist ein Menschenrecht!
  • Hilf gegen Einsamkeit. Gerade Menschen in Wohneinrichtungen leiden während Corona an Isolation. Youngcaritas Deutschland hat das Projekt digitale Brieftaube ins Leben gerufen. Schreibe einen Brief, mach Senior*innen eine Freude und zeig ihnen: sie sind nicht alleine.

Die zweite Welle ist, wie es alle erwartet hatten, mit voller Wucht eingetroffen. An allen Ecken wird Hilfe benötigt. Vor allem ist es nun wichtig, dass wir gemeinsam stark sind und uns gegenseitig stützen.

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