Remote und ehrenamtlich arbeiten: So fällt Dir das freiwillige Home-Office leichter

Vermisst Du auch das ,,Office-Gefühl?’’ in Deinem Ehrenamt? Deinen Arbeitsplatz, Deine Produktivität und ganz besonders die netten Gespräche mit Deinen Arbeitskolleg*innen? Du fühlst Dich im Homeoffice unproduktiver, einsamer und hast den Eindruck, nicht viel leisten zu können? Dann ändere es! Wir zeigen Dir, wie es klappen kann.

Was bedeutet es remote zu arbeiten?

Besonders seit der Corona Pandemie hat sich vieles in unserem Leben verändert. Dazu gehört auch das Ehrenamt. Ehrenamtlich arbeiten von zu Hause aus, ist seitdem für viele der neue Alltag.

Frei übersetzt bedeutet remote arbeiten ,,Fernarbeit’’. Das heißt also, Du kannst ortsunabhängig und dadurch sehr flexibel arbeiten – auch von Zuhause aus. Wir zeigen Dir ein paar Tipps und Tricks mit denen Du auch von Zuhause aus das ,,Office- Gefühl’’ im Ehrenamt nicht ganz verlierst.

1. Halte an Deiner Routine fest

So einfaches auch klingen mag: An Deiner Alltagsroutine festzuhalten, hilft Dir dabei Dich sicherer zu fühlen. Mithilfe einer Routine kannst Du auch besser arbeiten, denn damit hast Du eine gewohnte Struktur. Besonders in Zeiten von Ungewissheit ist es eine gute Art, um sich dadurch Halt zu verschaffen. Wir zeigen Dir, wie es Dir leichter fallen wird, Routine in Deinen Alltag als Ehrenamtliche*r  zu bringen.

Auch wenn das freiwillige Homeoffice dazu einlädt bis auf den letzten Drücker zu schlafen, stelle  trotzdem den Wecker. Dadurch bist Du leistungsfähiger.

Jede*r kennt dieses Phänomen: Du arbeitest von Zuhause aus und siehst keinen Grund Dich aus dem Jogginganzug zu schälen. Es hilft allerdings, ab und zu mal straßentaugliche Kleidung anzuziehen. Probiere es mal aus. Trage einen Tag lang einen Pyjama und schwinge Dich den anderen Tag in deine Alltagskleidung. Du wirst direkt einen Motivationsunterschied bemerken.

Klar, nicht jede*r freiwillige Helfer*in arbeitet immer vor Ort in einem Projekt. Immer mehr Projekte bieten auch Online-Volunteering an. Und doch kann der regelmäßige Weg zu Deinem Projekt ein Ritual sein, das Dir gut tut. Du kannst etwa noch einmal zur Ruhe kommen , bevor die Arbeit startet.  Genau das fällt natürlich weg, wenn von Du von Zuhause aus arbeitest. Doch das Gefühl kannst Du Dir zurück holen. Laufe vor Deiner freiwilligen Arbeitszeit eine Runde um den Block. Durch die frische Luft und die Bewegung wirst Du dich auch Zuhause besser konzentrieren können.

2. Halte an Deinen sozialen Kontakten fest

Wusstest Du schon, dass zwischenmenschliche Beziehungen bei vielem helfen? Dein Immunsystem kann gestärkt werden, Dein Umgang mit Stress verbessert sich und Dein Herz- Kreislaufsystem funktioniert auch besser. Zusätzlich kann es helfen psychischen Erkrankungen vorzubeugen. Alles also super wichtige Punkte. Denk jedoch daran, den physischen Kontakt weitestgehend einzuschränken. Wir zeigen Dir, dass “remote” nicht unbedingt mit Einsamkeit gleichgesetzt werden muss.

Was einem persönlich fehlt, ist das Gefühl der Anwesenheit von anderen Helfer*innen und die kurzen netten Gespräche zwischen den Aufgaben. Doch genau das ist auch im freiwilligen Homeoffice möglich. Verabrede Dich zwischen den Meetings für einen Videoanruf mit Deinem*Deiner Lieblingskolleg*in.. Selbst wenn ihr nicht viel dabei redet, hast Du das Gefühl nicht alleine zu arbeiten.

Lege gemeinsam mit anderen Helfer*innen einen festen Termin im Kalender fest, um als Gruppe Mittag zu essen. So kannst Du Dich auf etwas freuen und Dich mit Deinen Kolleg*innen austauschen. Wenn ihr zu viele Personen für eine gute Unterhaltung seid, dann spielt doch einfach eine Art Roulette. Packt die Leute per Zufall in kleine Video-Call Gruppen zusammen. Kleines Plus: Dadurch lernst Du vielleicht noch tolle andere Menschen aus Deinem Umfeld kennen.

Was macht ein gutes Team außerdem aus? Der Zusammenhalt natürlich!, Genau deshalb sollte auch der Spaß nicht zu kurz kommen. Denn den Team Spirit aufrecht zu erhalten, ist super wichtig. Sei es gemeinsames (digitales) Kochen, eine digitale Quizshow oder auch Spiele die gemeinsam online gespielt werden können. Klassische Brettspiele feiern 2020 ihr Comeback. Organisiere Dein nächstes Team Event: Black Stories, Stadt- Land- Fluss, Scharade oder Schiffe versenken sind dafür besonders gut geeignet.

3. Organisiere Dich richtig

Diesen Satz durftest Du Dir bestimmt schon einige Male anhören. Jedoch steckt dahinter etwas Wahres. Ob es sich dabei um die Organisation Deines eigenen Kalenders handelt oder die Deines ehrenamtlichen Arbeitsplatzes. Sich freiwillig zu engagieren bedeutet auch, dass der Zeitplan straffer ist. Also spar Dir  eine Menge kostbarer Zeit und auch Nerven mit der richtigen Organisation deines Tages.

Nutze Deinen Arbeitsplatz nur als Arbeitsplatz . Erledige alle Aktivitäten, die nichts mit Deinem Ehrenamt zu tun haben, an einem anderen Ort. Verwende doch statt Deinem Couchtisch eher Deinen Schreibtisch. Coffitivity bietet ein Tools an, welches für die angenehmen Hintergrundgeräusche und eine reale Büroatmosphäre, sorgt.

Beschäftige Dich während der ehrenamtlichen Arbeit nicht mit anderen Dingen. Jede*r kennt es: Eben noch schnell die Wäsche machen oder schnell auf eine Whatsapp Nachricht antworten. Lade Dir doch die App “forest” herunter, um genau das zu vermeiden. In der App kannst Du Dir einen Timer einstellen. Wenn Du es schaffst die geplante Zeit durchzuhalten, wird durch Dein Durchhaltevermögen ein Baum gepflanzt.

Nun liegt es an Dir. Probiere doch selber aus, welcher Tipp sich bei Dir bewährt und hole Dein ganz persönliches freiwilliges  ,,Office- Gefühl ‘’zu Dir nach Hause.

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