Schon für Menschen, die die deutsche Sprache perfekt beherrschen und hier aufgewachsen sind, kann die Jobsuche manchmal schwierig sein. Viele Geflüchtete, die neu in dieses Land kommen und gerne arbeiten möchten, finden sich häufig im reinsten Bürokratie-Dschungel wieder. Der ist eigentlich gar nicht so schwer zu verstehen: vorausgesetzt, man hat kompetente Hilfe dabei.

Genau diese Tatsache war ein Beweggrund für Robert Barr Ende 2015 jobs4refugees zu gründen. Die Organisation macht es sich zum Ziel, Geflüchtete auf dem Weg in Arbeit und Ausbildung zu unterstützen und ihnen somit die Teilhabe an unserer Gesellschaft ermöglichen. Konkret: Unternehmen laden Jobangebote auf die Webseite von jobs4refugees hoch. Motivierte Geflüchtete auf der anderen Seite registrieren sich und erhalten daraufhin Hilfe bei der Bewerbung für einen passenden Job.

In den Sprachen Deutsch, Englisch, Französisch und Arabisch führt das fünfköpfige Team von jobs4refugees persönliche Gespräche mit den Geflüchteten und nimmt deren Fähigkeiten und Motivationen auf, woraufhin gemeinsam Bewerbungsunterlagen erstellt werden. “Wenn Geflüchtete in Deutschland Arbeit suchen, werden sie oftmals mit systemischen Hürden konfrontiert. Ein fremd klingender Name, formale Besonderheiten bei den Behörden oder die Tatsache, dass viele dieser Menschen zu Beginn gar nicht wissen können, wie ein typischer Bewerbungsablauf in Deutschland vonstatten geht, stellen Nachteile für sie dar. Wir sehen es daher als unsere Aufgabe, möglichst viele dieser Stolpersteine aus dem Weg zu räumen”, sagt Robert.

„Schon für Menschen, die die deutsche Sprache perfekt beherrschen und hier aufgewachsen sind, kann die Jobsuche manchmal schwierig sein. ”

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