Hallo zusammen! Ich bin Evelyn, 22 Jahre alt und studiere Internationale Beziehungen an der Universität Erfurt. Bei GoVolunteer arbeite ich derzeit im Team Communications und interviewe heute Simon aus dem HR-Team. Er macht gerade seinen Master in BWL in Münster und steht nun am Ende seines dreimonatigen Praktikums bei GoVolunteer.

Evelyn: Hey, Simon! Heute interviewen wir Dich als Team Member, um mal einen kleinen Einblick in unser Start-up zu gewähren. Was hat Dich denn motiviert oder besonders inspiriert Dein Praktikum hier anzufangen?

Simon: Ende letzten Jahres habe ich mich damit beschäftigt, was ich nach meinem Studium machen möchte und habe mich dann entschieden, in Richtung soziale Unternehmen zu gehen. Das finde ich sehr interessant als Alternative zu Unternehmen im klassischen Sinne.

Daraufhin habe ich mich bei GoodJobs.eu umgeschaut und bin dort auf GoVolunteer gestoßen und fand die Idee ziemlich cool! Ich stand nämlich auch schon mal vor dem Problem, dass ich ein Ehrenamt machen wollte, aber nicht wusste, wo ich anfangen soll und Informationen finde. Dann hab ich mich beworben, hatte ein sehr nettes Bewerbungsgespräch und habe im März angefangen bei GoVolunteer.

Evelyn: Dein Praktikum hast du ja sowohl vor der Corona-Krise, als auch währenddessen gemacht. Was gab es denn für Chancen oder Herausforderungen, wenn Du die beiden Phasen deines Praktikums miteinander vergleichst?

Simon: Ja genau, ich habe im März angefangen und war dann 2 Wochen im MACHWERK, also in dem Co-Working Space, in dem wir normalerweise arbeiten. Dann ging es ins Home Office. Die größte Herausforderung ist glaube ich die gewohnte Kommunikation und Team Atmosphäre weiter aufrechtzuerhalten.

Gleichzeitig sehe ich Chancen darin, dass man jetzt auch merkt, dass „remote working“ auch funktioniert, und zwar von ganz Deutschland aus. Ich arbeite hier in Berlin, aber es gibt aktuell echt viele Mitarbeiter*innen, die in anderen Teilen Deutschlands sitzen.

Dann ist natürlich auch gerade als Praktikant*in Eigenverantwortlichkeit noch wichtiger als im Büro, wo man Dinge einfach schnell besprechen kann. Ich glaube, es ist eine Herausforderung und eine Chance, noch schneller Eigenverantwortung zu übernehmen.

Ich finde aber auch sonst ist einer der großen Pluspunkte des Praktikum bei GoVolunteer, dass sehr viel Wert darauf gelegt wird, Praktikant*innen viel Verantwortung zu übertragen und auf sehr viele Ideen eingegangen wird, die man mitbringt. Dass man nicht direkt nebeneinander sitzt, hat das dann aber vielleicht noch verstärkt.

Außerdem ist mein eigentliches Team ist ja Team HR/Team Development. Als wir dann aber mit GoVolunteer den Newsletter Helfen-gegen-Corona aufgesetzt haben, hat sich mir die Chance geboten, dort ein bisschen mitzuhelfen und das mache ich derzeit immer noch mit meiner Recherchearbeit.

Es ist aber ohnehin ganz cool, in verschiedene Teams hineinzuschauen und verschiedene Aufgaben aus verschiedenen Bereichen zu übernehmen, denn vielleicht merkt man da ja dadurch, dass einem einige Bereiche besser gefallen als andere. Das ist auch eine wertvolle Erfahrung, die hier generell ermöglicht wird.

Evelyn: Voll schön! Gab es denn ein Ereignis, an das Du dich immer zurückerinnern wirst?

Simon: Das gibt es auf jeden Fall! Wir haben ja ein digitales Team Event veranstaltet, das wird mir in Erinnerung bleiben, weil ich es einfach rundum sehr, sehr cool fand. Erstmal haben wir teamübergreifend an der Vorbereitung gearbeitet. Dann beim Event alle mal auf einen Haufen zu sehen, selbst wenn es nur am Laptop-Bildschirm war, ist ein Ereignis, das ich aus meiner Praktikumszeit mitnehmen werde. Daneben gab es natürlich auch viele andere schöne Momente.

Evelyn: Oh, da stimme ich Dir zu! Freut mich total, dass Du das auch so gut fandest. Wenn ich ein Ereignis nennen müsste, dann wäre es bei mir auch dieses.

Was machst Du denn nach GoVolunteer, wie geht’s bei dir weiter?

Simon: Ich mache danach 3 Monate lang ein weiteres Praktikum. Auch in Berlin bei Sirplus, ich bleibe also auf der Sozialunternehmern*innen Schiene.

Evelyn: Gerade startet GoVolunteer das Projekt GoNature mit dem Fokus auf Ehrenamt und Naturschutz. Was sagst Du zu GoNature? Und hast Du einen Lieblings- Tier-/Pflanzenfact?

Simon: Generell zu GoNature finde ich, dass das eine super coole Sache ist. Es gibt echt sehr viele gute Projekte, die bis jetzt noch nicht sichtbar sind. Wenn wir es als GoVolunteer schaffen, darauf aufmerksam zu machen, wäre das der Wahnsinn. Und wer weiß, wenn ich nach meiner Zeit nach GoVolunteer noch nach ehrenamtlicher Arbeit suche, bin ich mir sicher, dass ich dort fündig werde!

Einen Pflanzen-Fact habe ich auch!  Und zwar, dass Eichen erst Eicheln tragen, wenn sie 50 Jahre alt sind. Das ist echt krass, dass diese Bäume erst nach 50 Jahren so weit entwickelt sind, dass sie selber ‚Früchte tragen‘.

Evelyn: Tatsächlich, hast Du jetzt alle meine Fragen beantwortet und ich fand es sehr angenehm, mich mit Dir zu unterhalten und Dein Praktikum ein Revue passieren zu lassen!

Simon: Zusammenfassend muss ich auch sagen, dass ich eine sehr schöne Zeit bei GoVolunteer hatte und ja gerade auch noch habe. Ich habe viele Leute kennengelernt, mit denen ich sehr gerne zusammenarbeite, und auch noch einige Dinge über mich selbst gelernt. Es waren sehr, sehr coole Monate bei GoVolunteer!

Du willst auch gerne bei einem so tollen Team dabei sein und dadurch soziale Projekte unterstützen? Dann schau doch mal auf unserer Webseite vorbei! Wir suchen immer nach Praktikant*innen.