Nach #StayHome ist nun #Maskeauf angesagt! Ob in öffentlichen Verkehrsmitteln oder beim Einkauf: Trotz der Lockerungen der Ausgangsbeschränkungen geht ohne Mundschutz derzeit wenig. Um das Ansteckungsrisiko während der Coronakrise weiter zu verringern, ist zusätzlich zu social distancing das Tragen einer Maske mittlerweile Pflicht.

Die Maskenpflicht erfordert aber auch, dass jede*r eine solche Schutzmaske besitzt. Die Schutzmasken sind während der Corona-Pandemie jedoch ein rares Gut und medizinische Atemschutzmasken sollten wir am besten Menschen in systemrelevanten Jobs überlassen.

Falls Du Dir vielleicht selbst schon eine Mund-Nasen-Maske genäht und nun Blut geleckt hast, haben wir Dir vier Projekte in Berlin herausgesucht, die Deine Arbeit dringend benötigen!

1. Hol Dir Stoff und Nähmaschine

Melde Dich bei der Hilfsorganisation Malteser und sie liefern Dir Stoff, Nähmaschine und eine Nähanleitung nach Hause. Daraufhin wirst Du mit einer virtuellen Nähcommunity verbunden und kannst Deine Masken im Anschluss spenden, z.B. an Mitarbeiter*innen sozialer Projekte.

2. Spende Masken an Obdachlose

Dazu rufen mittlerweile viele soziale Initiativen in Berlin wie etwa der Textilhafen auf: Hierbei unterstützt Du insbesondere obdachlose Menschen in Berlin mit Deiner selbstgenähten Behelfs-Mund-Nasen-Maske. Unter nothilfe@berliner-stadtmission.de werden alle Hilfsangebote koordiniert.

3. Spende Masken an Senior*innenheime

Auch mit YoungCaritas Berlin kannst Du jetzt aktiv werden! Dein selbstgemachter Mundschutz wird den Fehlbedarf an Mund-Nasen-Masken etwas ausgleichen, indem er z. B. an Engagierte in stationären Einrichtungen wie Senior*innenheimen und Obdachlosenunterkünften ausgegeben wird.

4. Spende Masken an Geflüchtete

Eine weitere Möglichkeit, benachteiligten Menschen während der Corona-Pandemie zu helfen, bietet die Landesfreiwilligenagentur Berlin. Sie widmet ihre Aufmerksamkeit den mehr als 20.000 Menschen, die in Berlin in Unterkünften für Geflüchtete leben – darunter zahlreiche Kinder, besonders schutzbedürftige Menschen und Menschen, die besonderen Risiken durch COVID-19 ausgesetzt sind. Derzeit werden ca. 3000 Masken benötigt.

Du hast noch nie eine Behelfsmaske genäht? Kein Problem! Eine Anleitung für DIY- Masken findest Du hier .

Wenn Du Dein Engagement auf ganz Deutschland ausweiten möchtest, schau doch mal auf #MaskeFürDich. Auf ihrer interaktiven Deutschlandkarte können sich engagierte Näher*innen mit Menschen vernetzen, die eine Alltags- bzw. Community-Maske benötigen.

Denn es gilt: Immer mehr Menschen suchen nach Masken, doch nur wenn mehr Menschen sich selbst an die Nähmaschinen setzen, kann der Bedarf gedeckt werden!

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