Mit dem „Ausgezeichneten-Engagement“-Siegel zeichnet unser Beirat soziale Projekte aus, die vorbildliche Arbeit mit freiwilligen Helfer*innen leisten. Die Projekte leisten nicht nur wichtige Arbeit für unsere Gesellschaft. Sie unterstützen auch andere Menschen sich gemeinschaftlich, leidenschaftlichen und wirkungsorientiert für unser Zusammenleben einzusetzen! Zu diesen Projekten zählt auch Asylum Advice. Wir haben deshalb in einem Interview mit ihnen gesprochen und gefragt, was ausgezeichnetes Engagement für sie bedeutet. So möchten wir Dir auch zeigen, warum ein Ehrenamt dort so viel Spaß macht!

Erzählt uns kurz über Eure Organisation. Was macht Ihr? Wie viele freiwillige Helfer*innen engagieren sich bei Euch?

Asylum Advice hat die Absicht Geflüchteten den Zugang zu Rechtsberatung während des Asylverfahrens zu vereinfachen. Dabei geht es sowohl darum einen Überblick über die wichtigsten Etappen des Asylverfahrens zu geben, als auch Kontakt zu Rechtsberatungsstellen zu ermöglichen.

Bei uns sind 4 Freiwillige beschäftigt, wobei die Anzahl jedoch immer sehr schwankt. Es kommt etwas darauf an wer wann Zeit hat.

Was kann man als Helfer*in bei Euch machen?

Bei uns kann man sich in der Webentwicklung, in der Koordination, im Design, im Rechtsinhalt, im Fundraising, der Übersetzung, im Marketing und vielen anderen kleineren Aufgaben engagieren. Gegenwärtig suchen wir vor Allem neue Leute für die Webentwicklung und für die Koordination.

Wie arbeitet Ihr zielorientiert und gebt den Helfer*innen gleichzeitig die Möglichkeit sich flexibel zu engagieren?

Wir organisieren alle paar Wochen Arbeitstreffen am Wochenende, an denen wir über 2 Tage in gemischter Runde zusammenkommen und arbeiten. Auf diese Weise ist es einfacher zusammenzuarbeiten und die Aufgaben effektiv zu erledigen. An diesen Arbeits Wochenenden können die Freiwilligen flexibel vorbeikommen. Ein paar Leute von uns sind die zwei Tage dort, aber die meisten kommen einfach für ein paar Stunden, solange wie sie Zeit haben.

Es hat sich als effektiver erwiesen so zu arbeiten, als mit wöchentlichen Treffen. Freiwillige haben oft nicht konstant an denselben Tagen Zeit. Außerdem haben wir so mehr Zeit uns in die Materie einzuarbeiten. Gleichzeitig essen wir an diesen Arbeits Wochenenden auch zusammen und tauschen uns sonst ein bisschen aus. Zuerst hatten wir hauptsächlich von zu Hause aus gearbeitet. Aber hierbei ist bald aufgefallen, dass den Freiwilligen das Persönliche fehlt und darunter auch die Arbeit leidet.

Was sind Eure nächsten Projekte?

Unsere Haupt Baustelle liegt nach wie vor in der Webentwicklung. Hier suchen wir nach Leuten, die die Asylum Advice Webseite vollständig entwickeln können. Leider hatten wir in diesem Bereich in letzter Zeit viele Rückschläge und Ausfälle.

Was ist für Euch wichtig, wenn es um Team-Arbeit geht?

Für uns ist Kommunikation, Zuverlässigkeit und selbständiges Arbeiten sehr wichtig. Da wir uns nur alle 3 Wochen treffen, ist es wichtig, dass Freiwillige ihre Aufgaben selbständig erledigen und kommunizieren wie es mit ihren Kapazitäten aussieht. Leider hatten wir in dieser Hinsicht auch ein paar negative Erfahrungen. Unser letzter Webentwickler ist zum Beispiel an einem Punkt einfach nicht mehr aufgetaucht, was unser ganzes Projekt ziemlich zurückgeworfen hat.

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