Durch die Corona-Pandemie verlagert sich das öffentliche Leben immer weiter in den digitalen Raum. Dies stellt auch den öffentlichen Sektor vor eine große Herausforderung: Es muss digital nachgerüstet werden. Besonders auf Kommunal- und Kreisebene fehlt es an fachkundiger Unterstützung. Hotlines sind überlastet, das digitalisieren der Prozesse klappt nicht und die Umstellung auf das Homeoffice bringt Schwierigkeiten mit sich.

Viele dieser Belastungen können durch Technologie zum Wohle von Bürger*innen, Unternehmen und Angestellten der Verwaltung abgemildert werden. Digital Response Deutschland, ein ehrenamtliches Projekt der Gründer Jan-Peter Böckstiegel und Philipp Petrescu, hilft bei der Lösung des Problems und vermittelt Technologie-Experten an den öffentlichen Sektor. Wie das genau funktioniert? Das erklärt uns Jan-Peter Böckstiegel im Interview.

Wer ist Digital Response Deutschland?

Digital Response Deutschland ist eine Initiative von Freiwilligen aus den Bereichen Technologie, Start-up und Verwaltung. Wir sind überzeugt, dass insbesondere eine Koordination und Zusammenführung von helfenden Händen und Bedarfen notwendig ist, damit wir gemeinsam die akuten sowie bevorstehenden Prüfungen durch das Covid-19 Virus bewältigen können.

Wo seid Ihr aktiv?

Wir sind deutschlandweit aktiv und arbeiten mit Verwaltungsstellen auf Kommunal-, Kreis- und Landesebene sowie sozialen Organisationen zusammen.

Was macht Eure Organisation konkret?

Wir sammeln ehrenamtliche Tech-Talente, die helfen möchten, und dringende Handlungsbedarfe mit mangelnden Ressourcen im öffentlichen – und Sozialsektor. Wenn wir nach der Erstprüfung ein passendes „Match“ finden, bringen wir diese miteinander in Verbindung.

Wie können sich Menschen bei Euch engagieren?

Es gibt mehrere Möglichkeiten uns beim Digitalisieren zu helfen. Zum einen natürlich als Freiwillige*r mit Tech-Fähigkeiten (z.B. Design, Programmieren, Datenanalyse), um direkt in der Verwaltung oder dem Sozialsektor zu unterstützen. Zum anderen brauchen wir Hilfe bei der Koordinierung der Initiative, dem Match-Making und weiteren zentralen Aktivitäten.

Meldet euch einfach über das Formular oder per E-Mail.

Wo braucht Ihr konkrete Hilfe?

Zuerst wollen wir die Initiative noch bekannter machen und besonders kommunale und Kreisverwaltungen deutschlandweit erreichen. Außerdem suchen wir natürlich immer weiter nach Freiwilligen mit Tech-Fähigkeiten und Partnern wie beispielsweise Unternehmen, die unterstützen möchten.

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